Die Wühlmäuse vergiften

Wenn Sie sicher sind, dass Sie im Garten eine Wühlmaus haben, können sie diese ganz einfach vergiften. Im Handel sind verschiedene Gifte erhältlich. Die meisten haben als Grundlage Zinkphosphid oder Warfarin. Beide haben einen etwas andere Ansatz. Warfarin ist ein Stoff, der die Blutgerinnung hemmt. Aus Zinkphosphid wird im Körper der Maus Phosphorwasserstoff, was den Tod des Tieres zur Folge hat. Bei jedem käuflich erworbenen Giftköder ist eine umfangreiche Gebrauchsanweisung dabei. Halten Sie sich genau daran, denn sonst kann es sein, dass Sie sich selbst oder andere Tiere schädigen. Sie dürfen den Köder auf gar keinen Fall offen auslegen. Die Gefahr, dass andere Tiere (Hunde, Katzen) oder gar ein Kind den Köder in den Mund nimmt ist zu groß.

maeusegift

Die bunten Kügelchen sind Gift für die Maus und führen deren Ableben herbei.

Gemessen an der Gefährlichkeit für Mensch und Tier ist ein Giftköder nicht sehr wirkungsvoll. Manche werden von den Tieren bevorzugt aufgenommen. Andere wiederum mögen die Tiere gar nicht. Sie lassen diese liegen und wenden sich lieber anderen Nahrungsquellen zu. Manchmal nimmt die Wühlmaus das Gift, lagert es erst einmal in ihre „Vorratskammer“ ein. In diesem Fall ist die Wirksamkeit auch sehr unsicher, denn nach einiger Zeit verliert das Gift seine Wirkung.

Die Vorteile dieser Methode:

  • Die meisten Köder sind sehr günstig
  • Die Anwendung ist sehr einfach und auf der Packung gut erklärt

Der Nachteil dieser Methode:

  • Hunde, Katzen und sogar Menschen kann das Gift schädigen
  • Die Wirksamkeit ist nicht sehr hoch, da viele Wühlmäuse das Gift gar nicht annehmen

Tipp: Wenn Sie keine Zeit haben, in den Baumarkt zu fahren, können Sie Wühlmausgift online kaufen