Frage: Hilfe, meinen schönen englischen Garten zieren seit gestern hässliche Maulwurfshügel, was kann ich tun?

Wenn es sich wirklich um einen Maulwurf handelt, dann sind ihre Möglichkeiten eingeschränkt. Ist der Hügel groß, fest und enthält er keine Pflanzenteile, dann ist es ein Maulwurfshügel. Sie dürfen das Tier weder fangen noch töten. Ihnen steht eigentlich nur die Möglichkeit offen, das Tier zu vertreiben. Besonders empfindlich reagiert der Maulwurf auf Buttersäure. Kaufen Sie sich davon im Internet eine Flasche Buttersäure. Träufeln Sie es auf ein Handtuch und legen Sie es in den Gang ein. Der intensive Geruch vertreibt in der Regel den Maulwurf. Als alternative können Sie auch verschiedene Pflanzen verwenden, die stark riechen.

Nicht nur Gerüche vertreiben den Maulwurf, sondern auch laute Geräusche. Stecken Sie Metallstangen in den Maulwurfshügel und schlagen Sie dagegen. Die Vibration mag das Tier gar nicht.

Frage: Ich will einen Maulwurf fangen und woanders aussetzen, welche Fallen können Sie mir empfehlen?

Wenn es sich um einen Maulwurf handelt, dann dürfen Sie das Tier nur mit Sondergenehmigung fangen. Wenn Sie das Tier fangen und an einer anderen Stelle aussetzen, bedeutet das für das Tier großen Stress. Viele überleben danach nur kurze Zeit. Vertreiben Sie den Maulwurf besser mit Buttersäure oder durch Lärm. Wenn es sich um eine Wühlmaus handelt, dann gibt es im Handel verschiedene Fallen, die leicht anzuwenden sind.

Frage: Ich habe einen „Wühler“ im Garten. Handelt es sich um eine Wühlmaus?

Die Frage lässt sich leicht beantworten. Bei einer Wühlmaus sind die Hügel sehr klein und unscheinbar. Eine Wühlmaus ist ein Pflanzenfresser. Aus diesem Grund finden Sie in dem Hügel immer wieder Pflanzenteile. Handelt es sich um eine Wühlmaus, dann können Sie dieses Tier mit zum Beispiel mit einer Mausefalle fangen und töten. Wenn Sie die Wühlmäuse vertreibenwollen, dann verwenden Sie Buttersäure.

Frage: Warum darf ich einen Maulwurf nicht töten?

Die Bundesartenschutzverordnung regelt im Anhang 1 welche Tiere einen besonderen Schutz genießen. Dazu gehören Pauschal alle Säugetiere, zu denen auch der Maulwurf gehört. Der Schutz beinhaltet, dass die Tiere weder gefangen, getötet noch in ihrem Lebensraum gestört werden dürfen. Wenn Sie in Ihrem Garten einen Maulwurf haben, ist es am besten, sich mit diesem Tier zu arrangieren. Ihre Gartenarbeit behindert das Tier kaum. Der Maulwurf frisst in erster Linie Insekten und Regenwürmer. Sie knabbern keine Pflanzenteile an, so dass ihre Pflanzen nicht eingehen. Der Nachteil sind lediglich die Maulwurfshügel. Wenn Sie das Tier unbedingt loswerden wollen, dann versuchen Sie es mit Buttersäure.

Frage: ich versuche schon seit vierzehn Tagen mit einer Bayrischen Drahtfalle eine Wühlmaus zu fangen. Bislang ohne Erfolg. Woran kann das liegen?

Das lässt sich pauschal schwer beantworten. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass Sie vielleicht beim Eingraben der Falle einen Fehler gemacht haben. Wühlmäuse haben einen sehr empfindlichen Geruchssinn. Wenn Sie die Falle mit der Hand berühren, dann riechen die Tiere Ihren Geruch und meiden die Falle. Ziehen sie also immer Handschuhe an. Wenn die Falle neu ist, dann reiben Sie sie noch zusätzlich gründlich mit Erde ein.

Manchmal passieren auch Fehler beim Spannen der Falle. Hier müssen Sie genau nach der Gebrauchsanweisung vorgehen. Sonst kann es sein, dass die Falle nicht auslöst und kein Tier fängt.